Student:
  • Markus Jonscher
Begin:
  • 01.12.2010
End:
  • 04.09.2012

Für die künstliche Erzeugung von musikalischen Klängen gibt es eine Reihe von Methoden, die entweder hohe Klangtreue (Sampling) oder hohe Variabilität des Klangs (z.B. FM) bieten. Die Methode der physikalischen Modellierung verbindet beide Eigenschaften. Sie bildet nicht nur die natürlichen Eigenschaften schwingender Saiten, Trommelfelle, etc. nach, sondern erlaubt auch eine parametrische Änderung der erzeugten Klänge. Bisher wurde die physikalische Modellierung hauptsächlich zur Erzeugung von wirklichkeitsnah klingenden Mono-Signalen eingesetzt.





Die zugrunde liegenden physikalischen Modelle erlauben aber auch eine Nachbildung des räumlichen Abstrahlverhaltens. Mit einem Verfahren zur räumlichen Wiedergabe, wie z.B. mit der Wellenfeldsynthese können dann synthetische Klänge nicht nur nach dem Zeitverlauf und den spektralen Eigenschaften sondern in ihrer räumlichen Wirkung nachgebildet werden.





Herr Jonscher erhält die Aufgabe, einen MATLAB Demonstrator zu entwickeln, der die ausgearbeitete Theorie der räumlichen Klangerzeugung implementiert und die Lautsprechersignale für das 48-Kanal-Wellenfeldsynthese-System des Lehrstuhls berechnet. Als Bespiel dient eine kreisförmige Membran als Prototyp eines Schlaginstruments.